Deutschland bei der WM 2026: Nmecha und die Glaubensfrage

Felix Nmecha: Der mutige Nachfolger für Jude Bellingham bei Borussia Dortmund

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Vor mehr als drei Jahren, als Felix Nmecha noch beim VfL Wolfsburg spielte, wagte Edin Terzic eine mutige Vorhersage: Nmecha, damals erst 22 Jahre alt, werde der nächste Spieler sein, den Borussia Dortmund für 100 Millionen Euro verkaufen werde. Terzic, der Trainer des BVB, wurde jedoch nicht als Prophet angesehen, auch wenn seine Einschätzung auf großes Vertrauen in den talentierten Mittelfeldspieler hinwies.

Auch Sebastian Kehl, der Sportdirektor von Borussia Dortmund, teilte diese Auffassung. In einem aktuellen Gespräch mit dem Spiegel betonte Kehl, dass er in Nmecha nicht nur ein „Marktwertpotenzial“ erkannte, sondern auch eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem fußballerischen Profil von Jude Bellingham sah. Nmecha stellte sich somit als geeigneter Kandidat heraus, um den von Real Madrid abgeworbenen Bellingham zu ersetzen.

Dennoch war die Entscheidung, Nmecha zu verpflichten, nicht ohne Risiko. Kehl bezeichnete sie rückblickend als „mutig“. Der Verein musste für den jungen Spieler eine Ablöse von 30 Millionen Euro zahlen, was den hohen Erwartungen und dem Druck, den Nmecha nun ausgesetzt ist, Rechnung trägt.

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