
Überraschendes WM-Aus: Kritik an Woltemade nach Elfmeterschießen gegen Paraguay
KI-Zusammenfassung
Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Fußball-WM im Elfmeterschießen gegen Paraguay eine bittere Niederlage erlitten. ZDF-Expertin Fritzy Kromp äußerte scharfe Kritik an der Entscheidung, Nick Woltemade als vierten Schützen aufzustellen.
Nach 120 Minuten ohne Entscheidung kam es zum Elfmeterschießen, in dem gleich drei DFB-Spieler, darunter Kai Havertz, Nick Woltemade und Jonathan Tah, ihre Chancen nicht nutzen konnten. Der Traum vom fünften Stern endete somit erneut früh.
Kromp zeigte sich überrascht über Woltemades Rolle, da dieser während der Gruppenphase keine Spielminuten erhalten hatte und im Duell gegen Paraguay lediglich als Joker eingewechselt wurde. Sie bezeichnete es als "naheliegend", dass Woltemade bei seinem ersten WM-Einsatz vom Punkt scheiterte.
Sie kritisierte Bundestrainer Julian Nagelsmann und erklärte:
Woltemade ist natürlich ein hochbezahlter und sehr guter Fußballspieler, der Elfmeter am Fließband schießen kann - aber nicht in so einer Situation. Man hat ihn gefühlt gekillt und heute brauchst du ihn. Das macht mich sprachlos.
Christian Streich, Trainer-Legende des SC Freiburg, betonte, dass beim Elfmeterschießen kein Glück im Spiel sei und er keine Vorwürfe an die Spieler richten möchte. Er hob hervor, dass auf dem Rasen "keine Maschinen" stünden.
Dies ist bereits das dritte Mal in Folge, dass das WM-Achtelfinale ohne deutsche Beteiligung stattfindet.
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