
Iranische Diaspora in New York feiert Team Melli mit Leidenschaft und gemischten Gefühlen
KI-Zusammenfassung
Die iranische Diaspora in New York zeigt im Restaurant Persepolis eine leidenschaftliche Unterstützung für Team Melli während der WM 2026. Das Lokal, das sein 35-jähriges Bestehen feiert, wird an diesem Montagabend zum Treffpunkt für Fans, die das Spiel auf den Bildschirmen verfolgen.
Die Atmosphäre im Persepolis ist geprägt von einer Mischung aus Freude und Anspannung. Während die Gäste gebannt auf die Fernseher starren, wird die iranische Nationalhymne in Los Angeles von einem Teil des Publikums ausgebuht, was die komplexe Beziehung zur Heimat widerspiegelt. Eine anonym bleibende Frau erklärt: „Mein Herz gehört meinem Volk, im Iran. Ich bin hier, um die Team Melli mit meinen Landsleuten zu feiern.“
Die FIFA sieht sich derweil mit Kritik konfrontiert, da sie unter Druck aus Teheran die historische Flagge des Iran in den Stadien verbot. Die Stimmung im Restaurant wird durch ein Tor von Ramin Rezaeian in der 32. Minute angeheizt, was die Gäste jubeln lässt.
Nach dem 2:2 gegen ein anderes Team äußert der iranische Trainer Amir Ghalenoei seinen Unmut über die Bedingungen, unter denen seine Mannschaft leidet. Mehdi Taremi, der Starstürmer, beschreibt die Situation als „logistisches Desaster“.
Die junge Frau im Restaurant bleibt vorsichtig optimistisch bezüglich eines möglichen Aufeinandertreffens mit den USA im Achtelfinale: „Ich habe noch nicht darüber nachgedacht. Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied macht.“
Inmitten von Reis und gegrilltem Poulet wird die Leidenschaft der Fans deutlich, während sie auf den nächsten Anstoß warten.
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