Wegen Balogun? Ceferin verzichtete auf WM-Finale

Unzufriedenheit mit FIFA: Ceferin verzichtet auf Besuch des WM-Finals

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Aleksander Ceferin, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), hat auf einen Besuch des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien in New Jersey verzichtet. Dieser Schritt deutet auf seine Unzufriedenheit mit dem Weltverband FIFA hin. Mehrere britische Medien berichteten am Montag über die Hintergründe seiner Entscheidung, die unter anderem mit dem Fall Folarin Balogun in Verbindung gebracht wird.

Das Verhältnis zwischen der UEFA und FIFA ist bereits seit längerem angespannt. In den letzten Wochen kritisierte die UEFA die Aufhebung der Rot-Sperre für den US-Stürmer Balogun. Diese Entscheidung folgte auf einen Platzverweis im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina. Laut Berichten soll US-Präsident Donald Trump FIFA-Chef Gianni Infantino telefonisch gebeten haben, die Sperre zu überprüfen.

Zusätzlich sorgte die verweigerte Einreise für den somalischen WM-Schiedsrichter Omar Artan kurz vor Turnierbeginn für Unverständnis in Europa. Die UEFA reagierte darauf, indem sie Artan für das Supercup-Finale am 12. August in Salzburg nominierte, wo Paris St. Germain gegen Aston Villa antreten wird.

Ceferin hatte bereits vor Beginn des Turniers Bedenken geäußert und die Vergrößerung des Teilnehmerfeldes auf 48 Mannschaften kritisiert. Er bezeichnete viele der zusätzlichen Spiele als "völlig uninteressant". Beim Eröffnungsspiel der WM am 11. Juni war Ceferin noch im Stadion in Mexiko-Stadt anwesend.

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