
Kritik an Infantinos Investorendeal: UEFA und Politik wehren sich gegen Fifa-Pläne
KI-Zusammenfassung
Fifa-Boss Gianni Infantino sieht sich erneut massiver Kritik ausgesetzt, nachdem er Pläne für den Verkauf von Fifa-Rechten vorgestellt hat. Nur zwei Wochen nach dem WM-Final in den USA möchte die Fifa durch den möglichen Verkauf ihrer kommerziellen Rechte mehr als vier Milliarden US-Dollar einspielen.
Bereits 2018 versuchte Infantino, einen Investoren-Deal für eine neue Club-WM und eine globale Nations League zu etablieren, was jedoch scheiterte. Diesmal plant er, nach einer weiteren Amtszeit ab 2031 als Geschäftsführer des neu gegründeten Tochterunternehmens FFE zu agieren.
Die Reaktionen sind heftig. Die UEFA hat ihr Veto eingelegt und erklärt, dass damit eine Grenze überschritten werde, die nicht überschritten werden dürfe. Hans-Joachim Watzke, Uefa-Vizepräsident, betonte die Macht des europäischen Fußballs und warnte: „Wenn sich der europäische Fußball geschlossen gegen die Pläne wehrt, hat das sehr viel Gewicht.“
Die Fifa kündigte keine konkreten Änderungen für die Fans an. Ein Bericht der Times deutet jedoch an, dass der Druck erhöht werden könnte, die WM häufiger auszutragen. Während die UEFA ihrer Ablehnung Ausdruck verleiht, könnten kleinere Verbände möglicherweise von den finanziellen Zusagen profitieren. Infantino betonte die „Demokratisierung des Fußballs weltweit“ und dass jeder Mitgliedsverband einen fairen Anteil erhalten solle.
Die Concacaf äußerte sich enttäuscht über das Verfahren und die mangelnde Transparenz. Kritiker, darunter Ex-Fifa-Präsident Joseph Blatter und britische Politiker, warnen vor den finanziellen Auswirkungen und der Kommerzialisierung des Fußballs.
Die Fifa hat den 19. September als Frist für die Zustimmung zu den Investorendeals gesetzt und verspricht eine Sonderzahlung, die den Verbänden jährlich 40 Millionen US-Dollar einbringen könnte.
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