
Polen treibt U20-WM-Vorbereitungen trotz Boykott-Drohungen der UEFA voran
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Gastgeber Polen setzt die Planungen für die anstehende U20-Weltmeisterschaft der Frauen entschlossen fort, trotz angedrohter Boykotte durch die UEFA. Der Polnische Fußballverband (PZPN) erklärte auf Anfrage von SID, dass die Vorbereitung "gemäß dem vereinbarten Zeitplan" und in der "Endphase" sei. Bislang gebe es "keine Informationen über einen möglichen Rückzug einer teilnehmenden Mannschaft aus dem Turnier".
Die U20-WM findet vom 5. bis 27. September statt und ist das erste Event der FIFA nach dem gescheiterten Investorendeal von Gianni Infantino. Sechs europäische Teams sind qualifiziert: Spanien, England, Frankreich, Italien, Portugal sowie der Gastgeber Polen. Die DFB-Auswahl hat das Ticket verpasst.
Der PZPN betont:
Unsere Priorität bleibt es, die bestmöglichen Bedingungen für den Wettbewerb und für alle teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten.
Es gab Berichte, dass UEFA, CONCACAF und AFC über eigene Wettbewerbe als Alternativen diskutiert hätten. Allerdings fanden solche Gespräche laut SID-Informationen noch nicht statt. Europas Fußballbosse treffen sich rund um den Supercup in Salzburg, um das weitere Vorgehen zu besprechen und eine einheitliche Linie zu finden.
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