Thomas Tuchel unter Feuer: England scheitert mit nur 12 % Ballbesitz im WM

Kritik an Thomas Tuchel: England scheitert mit nur 12 % Ballbesitz im WM-Halbfinale

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Nach dem dramatischen WM-Halbfinale gegen Argentinien steht England-Trainer Thomas Tuchel massiv in der Kritik. Trotz einer 1:0-Führung durch ein Tor von Gordon scheiterte die Mannschaft, als Lautaro Martinez in der 95. Minute das entscheidende Tor erzielte.

Tuchels Taktik nach dem Führungstreffer wird als entscheidender Fehler angesehen. Der Trainer wechselte dreimal defensiv und stellte die Mannschaft auf eine defensive Spielweise um. Dies führte dazu, dass England zwischen dem 1:0 und dem 1:2 lediglich 12 % Ballbesitz hatte.

Tuchel erklärte seine Entscheidungen mit den Worten: „Wir wollten in der Luft stärker sein. Direkt nach unserem Tor haben wir viel zu viele Flanken kassiert.“ Er übernahm die Verantwortung für den Verlauf des Spiels und sagte: „Natürlich wollte ich das zweite Tor machen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass offensive Wechsel helfen würden.“

Die Reaktionen auf Tuchels Entscheidungen waren verheerend. Zlatan Ibrahimovic äußerte: „England hat aufgehört, Fussball zu spielen. Ich weiss nicht, warum Tuchel diese Wechsel machte.“ Auch Wayne Rooney kritisierte den Trainer scharf: „Spitzentrainer reagieren auf die Spielentwicklung und ziehen sich nicht noch weiter zurück. Ich glaube, er hat es falsch gemacht.“

Insgesamt war das Spiel ein bitterer Rückschlag für England, das nur fünf Minuten vom Einzug ins WM-Finale entfernt war. Argentinien zieht damit zum zweiten Mal in Folge ins Endspiel ein, während Tuchel und sein Team sich nun der harten Kritik stellen müssen.

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