
Fifa-Präsident Gianni Infantino tritt trotz Druck 2027 zur Wiederwahl an
KI-Zusammenfassung
Der Fifa-Präsident Gianni Infantino hat angekündigt, sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl zu stellen. Eine Sprecherin des Weltfußballverbands bestätigte: „Der Fifa-Präsident hat im April angekündigt, dass er 2027 zur Wiederwahl antreten wird. Natürlich hat sich daran nichts geändert.“
Vor der Eröffnung der U20-Weltmeisterschaft der Frauen in Polen zeigte sich Infantino auf Fragen zu seiner Zukunft ausweichend. Auf die Frage eines Journalisten, ob er definitiv zur Wahl antreten werde, lächelte er und hob den Daumen, bevor er die Runde verließ. Im Eröffnungsspiel beobachtete er, wie Polen gegen Argentinien mit 3:0 gewann.
Infantino befindet sich derzeit in der größten Krise seiner Amtszeit, vor allem aufgrund seiner umstrittenen Pläne zur Einbindung von Investoren für zukünftige WM-Geschäfte. Obwohl diese Pläne mittlerweile zurückgezogen wurden, bleibt er umstritten. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) plant, seine Wiederwahl beim Fifa-Kongress im kommenden März zu verhindern. Uefa-Boss Aleksander Ceferin gilt als einer der schärfsten Kritiker Infantinos, hat jedoch angekündigt, ihn nicht herauszufordern. Die Bewerbungsfrist für die Wahl endet am 18. November. Infantino bekleidet das Amt seit 2016.
Zusätzlich bereitet die Uefa ein Strafverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung vor, was bedeutet, dass Infantino möglicherweise seine Pflichten verletzt hat und dadurch der Organisation ein Vermögensschaden entstanden sein könnte.
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