
Eklat beim WM-Finale: Trump und Infantino sorgen für Aufregung auf der Bühne
KI-Zusammenfassung
Die Bühne im MetLife Stadium gehörte nach der Pokalübergabe nicht den Weltmeistern, sondern Donald Trump, der nach dem Finale einfach stehen blieb. Gianni Infantino, der FIFA-Präsident, versuchte vergeblich, ihn von der Bühne zu holen, während die Spieler, allen voran Kapitän Rodri, den Pokal feierten.
Bereits der Weg zur Zeremonie war von Pfiffen begleitet, als Trump und Infantino den Rasen betraten. Nach der Pokalübergabe, als Rodri den Pokal in die Höhe stemmte, war Trump noch immer im Bild und sorgte für Irritationen. Infantino, der die Situation auflösen wollte, verließ schließlich lachend mit Trump die Bühne.
Dieser Vorfall war kein Einzelfall. Bereits beim Finale der Klub-WM 2025 im selben Stadion hatte Trump nach der Pokalübergabe zwischen den Chelsea-Profis gestanden und die Spieler irritiert. Die wiederholte Nähe zwischen FIFA und Trump ist kein Zufall. Infantino hatte Trump in den Monaten zuvor oft im Oval Office besucht und die FIFA eröffnete ein Büro im Trump Tower.
Die Reaktionen auf die Szene waren gemischt. Während die Zuschauer im Stadion Pfiffen, wollte Thomas Müller, Experte bei MagentaTV, Trump keine weitere Plattform bieten: „Das macht er selber schon genug.“
Die nächsten Weltmeisterschaften sind bereits vergeben, die nächste WM in den USA könnte frühestens 2038 stattfinden. Trump hat sich an diesem Abend ins Bild gedrängt, das ohne sein Zutun hätte stattfinden können. Die FIFA hat ihm den Rahmen dafür gegeben, was die Frage aufwirft, ob die Grenzen zwischen Sport und Politik nicht längst verwischt sind.
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