
Borussia Dortmund setzt auf neue Transferstrategie für zukünftigen Erfolg
KI-Zusammenfassung
Borussia Dortmund arbeitet intensiv am Kaderumbau, um national und international konkurrenzfähig zu bleiben. BVB-Chef Carsten Cramer erläutert, dass die Zeiten von Top-Transfers, um wirtschaftliche Ziele zu erreichen, der Vergangenheit angehören. Er betont:
Wir sollten es schaffen, auch mal durch normale Transfers unser wirtschaftliches Ziel zu erreichen, nicht durch außergewöhnliche.
Diese neue Strategie beinhaltet eine Anpassung der internen Transferpolitik. Cramer erklärt:
Wir wollen nicht immer nur junge Spieler entwickeln, damit wir sie morgen verkaufen, sondern sie auch mal bis übermorgen oder überübermorgen bei uns behalten. Denn am Ende geht es darum, erfolgreich Fußball zu spielen.
In den letzten Jahren verkaufte der BVB regelmäßig Spieler für hohe Summen, darunter Jamie Gittens für rund 56 Millionen Euro zum FC Chelsea und Jude Bellingham für 127 Millionen Euro an Real Madrid.
Cramer warnt, dass der internationale Wettbewerb "jedes Jahr brutaler" werde und der BVB sich "gerade auf der Kante der europäischen Top 10" befinde. Um nicht "heruntergereicht" zu werden, müsse der BVB "den nächsten Schritt gehen". Er stellt die Frage, ob der Verein der Herausforderer im europäischen Fußball bleiben wolle oder sich von Klubs wie Newcastle, Aston Villa oder Inter Mailand überholen lassen wolle.
Im Frühjahr wurde Ole Book als neuer Sportdirektor präsentiert, was die neue Ausrichtung verdeutlicht. Cramer betont:
Wir werden jetzt nicht nur 19-Jährige verpflichten. Trotzdem sind wir ein Verein, der Potenziale hebt und Fantasie weckt, das muss sich auch in der Transferpolitik widerspiegeln.
Bislang hat der BVB nach den feststehenden Abgängen von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan nur zwei Spieler abgegeben: Cole Campbell für angeblich sechs Millionen Euro zur SV Elversberg und Julien Duranville für fünf Millionen Euro zu Olympique Lyon. Zudem steht Karim Adeyemi vor einem Wechsel zum FC Barcelona, der inklusive Boni rund 31 Millionen Euro einbringen könnte.
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