
Lothar Matthäus kritisiert DFB-Elf: Schwächer als bei den letzten WM-Teilnahmen
KI-Zusammenfassung
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft schied bei der WM 2026 im Sechzehntelfinale gegen Paraguay aus und erntete dafür harsche Kritik von Lothar Matthäus. Obwohl die DFB-Auswahl erstmals seit 2014 die Gruppenphase überstand, bezeichnete Matthäus die Leistung als noch schlechter als bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2022.
Im Jahr 2018 war die deutsche Mannschaft als Titelverteidiger gescheitert und wurde Gruppenletzter. 2022 schloss sie mit nur vier Punkten als Gruppendritter ab. Matthäus äußerte sich unmissverständlich:
Es ist für mich noch immer unbegreiflich, dass man mit diesen Spielern so früh nach Hause fährt. Die Wahrheit ist: Deutschland war schlechter als beim Vorrunden-Aus 2018 und auch als 2022. Spielerisch war es die schlechteste der drei letzten Weltmeisterschaften.
Er verglich die aktuelle Situation mit der WM in Katar 2022, wo die Mannschaft in jedem Gruppenspiel zahlreiche Torchancen hatte. Matthäus kritisierte auch die mangelnde Entwicklung im deutschen Fußball und stellte fest, dass im aktuellen Kader noch neun Spieler aus dem Kader von 2022 stehen, was auf einen Stillstand hindeutet.
Der ehemalige Nationalspieler fordert eine schonungslose Aufarbeitung der Fehler der letzten dreieinhalb Jahre und ist überzeugt, dass Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer positive Veränderungen herbeiführen kann. Matthäus betonte:
Der DFB hat diese Weltmeisterschaft weggeworfen, so wie wir sie schon 1994 in den USA weggeworfen haben. Das irritiert und ärgert mich.
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