
Emiliano Martinez glänzt mit elf Paraden und bleibt im Torhüter-Olymp
KI-Zusammenfassung
In der Nachspielzeit (90. + 8) hielt Emiliano Martinez erneut die Argentinische Nationalmannschaft im Spiel, als er einen Freistoß von Lamine Yamal (19) parierte und damit den Weg in die Verlängerung ebnete.
Martinez beeindruckte mit insgesamt elf Paraden im Finale, was ihn einen Schritt über seinen spanischen Kontrahenten Unai Simon stellte, der von der FIFA zum besten Torhüter des Turniers gekürt wurde und zehn Paraden verzeichnete.
Besonders erinnerungswürdig bleibt sein entscheidender Save in der 119. Minute des Finals gegen Frankreich (3:3 n. V.) im Jahr 2022, als er den Schuss von Randal Kolo Muani abwehrte, der die Franzosen fast in Führung gebracht hätte. Im anschließenden Elfmeterschießen parierte er einen Schuss von Kingsley Coman, einem Bayern-Profi.
Martinez reiht sich damit in die Liste der Torhüter ein, die in einem WM-Finale über sich hinauswuchsen, wie Iker Casillas, der 2010 gegen die Niederlande einen entscheidenden Schuss von Arjen Robben abwehrte, sowie Ubaldo Matildo „El Pato“ Fillol, der 1978 mit seinen Paraden entscheidend zum Titelgewinn Argentiniens beitrug.
Fillol feiert am 21. Juli 2026 seinen 76. Geburtstag und bleibt eine Legende im argentinischen Fußball. Die bemerkenswerten Leistungen von Martinez festigen seinen Platz in der Geschichte der Torhüter-Paraden im WM-Finale.
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