
Bayern investiert mehr als geplant in neues Frauen-Stadion in Unterhaching
KI-Zusammenfassung
Der FC Bayern intensiviert den Umbau des Sportparks Unterhaching zur neuen Heimat seiner Frauen-Mannschaften. Trotz der hohen Priorität gab es auf der Baustelle unerwartete Herausforderungen, die die Kosten in die Höhe treiben.
Der Sportpark soll bis zur kommenden Saison als neues Zentrum für den Frauenfußball dienen, wo die Bayern-Frauen ihre Heimspiele in der Champions League austragen werden. Bis 2029 entsteht zudem ein modernes Leistungszentrum auf dem Gelände.
Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, da die UEFA-Abnahme bereits am 5. August ansteht. Ursprünglich hatte der FC Bayern den Sportpark im Dezember 2025 für rund 7,5 Millionen Euro übernommen, doch der Umbau erweist sich als aufwendiger als geplant.
Zu den Modernisierungsmaßnahmen gehören:
- Installation neuer Trainerbänke, um die UEFA geforderten Spielfeldmaße von 105 mal 68 Metern zu ermöglichen.
- Eine moderne LED-Flutlichtanlage wird installiert.
- Fast alle Tribünen werden modernisiert.
- Das VIP-Gebäude wird saniert und für Veranstaltungen genutzt.
- Zukünftige Trainingsplätze und ein Leistungszentrum sind ebenfalls in Planung.
Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena, bestätigte die Herausforderungen:
Die ersten drei Monate waren spannend, weil jeden Tag etwas Neues kam. Es war mehr, als wir erwarten durften.
Bianca Rech, Direktorin für Frauenfußball, sieht das geplante Leistungszentrum als zukünftiges „Schmuckstück“. Der Fokus liegt nun auf der rechtzeitigen Fertigstellung, denn am 9. August soll das erste Testspiel gegen den FC Paris stattfinden.
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