
US-Städte fordern FIFA-Zahlungen für WM-Infrastruktur und soziale Projekte
KI-Zusammenfassung
Mehrere US-Städte, die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft ausgerichtet haben, warten auf zugesagte Zahlungen des Weltverbands FIFA. Laut einem Bericht von The Athletic haben vier Vertreter von WM-Gastgeberstädten anonym erklärt, dass die FIFA ihnen jeweils eine Million Dollar an sogenannten "Legacy"-Geldern versprochen habe.
Diese Gelder sollen für den Bau fußballbezogener Infrastruktur sowie zur Unterstützung sozialer Projekte verwendet werden. Die städtischen Verantwortlichen haben die Zahlungen eingefordert, nachdem FIFA-Präsident Gianni Infantino entsprechende Zuwendungen für die Gastgeberstädte der Klub-WM 2025 in den USA angekündigt hatte.
Die vier Vertreter gaben an, dass dieses Versprechen mündlich von Mitgliedern der FIFA-Spitzenführung gemacht und den Städten in Besprechungen erneut bestätigt worden sei. Eine Auszahlung sei jedoch bislang nicht erfolgt, weshalb sich nun mehrere Städte bei FIFA-Mitarbeitern nach dem Status der Zahlungen erkundigen.
Zu den US-Gastgeberstädten der Weltmeisterschaft gehörten Seattle, San Francisco, Los Angeles, Dallas, Kansas City, Atlanta, Philadelphia, Miami, Boston sowie New York/New Jersey. Das 39-tägige Turnier im Juni und Juli, bei dem erstmals 48 Mannschaften antraten, trug zu Rekordeinnahmen der FIFA bei, die sich im Finanzzyklus 2023 bis 2026 auf 15 Milliarden Dollar belaufen sollen.
Der Bericht könnte einen weiteren Nackenschlag für Infantino bedeuten, der wegen des vehement abgewehrten Plans, die Weltmeisterschaft für private Investitionen zu öffnen, in der Kritik steht - sowohl seitens des europäischen Verbands UEFA als auch innerhalb der FIFA selbst.
Finden Sie alle KI-gestützten Zusammenfassungen von Sportnachrichten : FIFA World Cup, Fußball. Automatische Zusammenfassungen, in Echtzeit.

Kommentare kommen bald...