WichtigMadrid steht kopf: Spanien feiert seine Weltmeister

Madrid feiert den zweiten WM-Titel: Ein Fest der Freude und der Trauer

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KI-Zusammenfassung

Um 14.33 Uhr landete der Flieger aus New York in Madrid, eineinhalb Stunden verspätet, doch das störte niemanden am Flughafen. Rodri trug den Pokal behutsam die Gangway hinunter – ein Moment, auf den Spanien 16 Jahre gewartet hatte.

Nach dem 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien im MetLife Stadium wurde Madrid zum Schauplatz eines unvergesslichen Feiertags. Offiziellen Angaben zufolge gingen rund zwei Millionen Menschen auf die Straßen, darunter etwa 120.000 Fans am traditionellen Feierort, dem Cibeles-Platz. Der Ablauf folgte der spanischen Titel-Liturgie: Zunächst empfing König Felipe VI. die Mannschaft von Luis de la Fuente, gefolgt von einem Höflichkeitsbesuch bei Ministerpräsident Pedro Sánchez.

Der Höhepunkt war der Korso im offenen Bus durch das Stadtzentrum, wo die Weltmeister, darunter Lamine Yamal und Ferran Torres, frenetisch gefeiert wurden. Die Zahlen hinter der Ekstase sind beeindruckend: sieben Siege aus acht Spielen, nur ein Gegentor im gesamten Turnier und ein 2:0 im Halbfinale gegen Frankreich.

König Felipe erinnerte an den historischen Moment, dass Spanien nun bei den Männern und Frauen amtierender Weltmeister ist, zusätzlich zum EM-Titel der Männer von 2024. Doch die Feierlichkeiten waren nicht ohne Schatten: In Ciudad Rodrigo starb ein 13-Jähriger bei einem Brunnenunfall, und in Madrid wurden 36 Menschen ins Krankenhaus gebracht.

Die Frage, die bleibt, ist nicht, ob dieses Spanien zur goldenen Generation von 2010 aufschließen kann, sondern ob 2010 nur das Vorwort für das ist, was Yamal und Co. in den kommenden Jahren erreichen werden.

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