WichtigGlück für England: Bellinghams Tor bringt Norwegen um den WM

Bellinghams umstrittenes Tor entscheidet WM-Viertelfinale gegen Norwegen

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Der Fussball-Weltverband FIFA hat sich zu dem umstrittenen ersten Tor der Engländer im WM-Viertelfinal gegen Norwegen geäußert, welches mit 2:1 nach Verlängerung endete. Laut FIFA-Daten gibt es keine Beweise dafür, dass der Ball vor dem Treffer von Jude Bellingham in der 45.+2 Minute ein in der Luft gespanntes Kamerakabel berührt hat, das seine Flugrichtung hätte verändern können. Der Sensor im Ball, der auch bei der Bewertung möglicher Handspiele dient, zeigte keinen Ausschlag an.

Ein Abstoss von Norwegens Torhüter Örjan Nyland landete bei Anthony Gordon, der dann das Tor von Bellingham vorbereitete. Die norwegische Mannschaft beschwerte sich beim französischen Schiedsrichter Clément Turpin, da sie der Meinung war, der Ball habe ein Kamerakabel berührt, was einen Schiedsrichterball zur Folge gehabt hätte.

Mladen Petric, SRF-Experte, äußerte sich im Studio: „Das Tor hätte nicht zählen dürfen. Nur, dass es im Stadion weder der Schiedsrichter noch der VAR gesehen haben. Es hätte mit Schiedsrichterball weitergehen müssen.“

Trotz der Kontroversen zählte das Tor, und in der dritten Minute der Verlängerung erzielte Bellingham zudem das entscheidende Siegertor für England. Andreas Schjelderup hatte zuvor für die norwegische 1:0-Führung in Miami gesorgt.

Für Norwegen ist das WM-Märchen somit beendet, während der Frust über das Ausscheiden überwiegt. Erling Haalands Vater, Alfie Haaland, war bei jedem Spiel seines Sohnes im Stadion und zollte dem Doppeltorschützen Bellingham Respekt, kritisierte jedoch den Schiedsrichter wegen des Vorfalls mit der Spidercam: „Gut gemacht Bellingham und Schiedsrichter“, war sein angefressener Kommentar zum Spiel.

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