
Infantino verteidigt umstrittenen Investoren-Plan für die Fifa als Chance für den Fußball
KI-Zusammenfassung
In einer am Mittwochabend veröffentlichten Videobotschaft hat Gianni Infantino, Präsident der Fifa, trotz massiver Kritik seine Pläne für externe Investitionen verteidigt. Er bezeichnete den Einstieg von Investoren als „einmalige Chance“, um die weltweite Entwicklung des Fußballs zu beschleunigen. Kritiker werfen Infantino vor, vor allem seine eigenen Interessen und die seiner Geschäftspartner zu verfolgen und die Kommerzialisierung des Fußballs voranzutreiben.
Die Reaktionen auf Infantinos Vorschläge sind überwältigend negativ, insbesondere aus Europa, wo Vorwürfe von Bestechung und Erpressung laut wurden. Viele befürchten, die Fifa wolle sich die Zustimmung der Mitgliedsverbände durch hohe Zahlungen erkaufen.
In seiner Verteidigung erklärte Infantino, dass die Investorenpläne Teil eines „demokratischen Prozesses“ seien und die Zustimmung von mindestens 211 Mitgliedsverbänden sowie dem Fifa Council erforderten. Er glaubt, dass insbesondere kleinere Verbände von den erhöhten Einnahmen profitieren könnten.
Infantino betonte, dass „zu wenig vom wachsenden kommerziellen Wert des Fußballs in den Bereichen ankommt, die ihn am dringendsten benötigen“. Kritiker sind jedoch skeptisch, ob das Sporterlebnis für die Fans gleich bleiben wird. Sie befürchten, dass die Fifa durch den Verkauf von Rechten den Sport zu einem Spielball von Investoren macht.
Der vorgeschlagene Deal ermöglicht privaten Geldgebern den Erwerb von rund 20 Prozent der Anteile an einem neuen Tochterunternehmen namens FFE (Fifa Forward Enterprise), dessen Wert auf 20 Milliarden Dollar geschätzt wird. Infantino hofft, dass durch diese Investitionen die Einnahmen der Mitgliedsverbände erheblich steigen können. Er sieht die Stärkung der finanziellen Seite des Fußballs als „natürlichen nächsten Schritt“ in der Entwicklung des Sports.
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