
Skandalöser Abend in Lyon: Guendouzi sorgt für Tumult im Champions-League-Rückspiel
KI-Zusammenfassung
Ein Mittelfinger beim Aufwärmen, obszöne Szenen auf dem Rasen und eine Schlägerei im Spielertunnel: Das Playoff-Rückspiel zur Champions League zwischen Olympique Lyon und Fenerbahce Istanbul (1:2) wurde von einem handfesten Eklat überschattet.
Im Mittelpunkt des Geschehens stand der ehemalige Herthaner und heutige Fener-Profi Matteo Guendouzi, der von 2021 bis 2023 bei Lyons Erzrivalen Olympique Marseille spielte und sich sofort mit den Fans anlegte. Die gegenseitigen Provokationen begannen bereits beim Aufwärmen, als Guendouzi nach eigenen Angaben von den Heimfans beleidigt wurde. Daraufhin zeigte er den Anhängern den Mittelfinger.
Während der Partie kam es immer wieder zu provokanten Gesten sowohl von den Fans als auch von Guendouzi. Die Situation eskalierte weiter, als sich der feiernde Guendouzi vor den Lyon-Fans in den Schritt fasste und nach dem Schlusspfiff Marseille-Sprechchöre anstimmte. Mehrere Lyon-Fans wurden am Betreten des Rasens durch ein Absperrgitter gehindert, doch einer gelangte in den Innenraum, wo es zu einer massiven Auseinandersetzung kam, an der Spieler beider Mannschaften sowie das Sicherheitspersonal beteiligt waren.
Fenerbahce sicherte sich nach dem 1:1 im Hinspiel mit dem knappen Sieg den Einzug in die Champions League und spielt nach 15 Jahren wieder in der Königsklasse. Fenerbahce, das in diesem Sommer fast 90 Millionen Euro investierte und unter anderem Romelu Lukaku von der SSC Neapel und Nathan Aké von Manchester City verpflichtete, schockte Lyon mit einem Doppelschlag von Vedat Muriqi (24.) und Archie Brown (28.), bevor Malick Fofana (61.) den Anschlusstreffer erzielte.
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