Champions League: Kein Platzverweis fürs Mund zuhalten

UEFA lässt Mundzuhalten in Champions League unbestraft, Gelbe Karte möglich

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KI-Zusammenfassung

In einer aktuellen Mitteilung hat die UEFA ihren Mitgliedsverbänden bekannt gegeben, dass das Zuhalten des Mundes in UEFA-Wettbewerben wie der Champions League, Europa League und Conference League nicht mit einem Platzverweis bestraft wird. Dies steht im Gegensatz zu den Regelungen, die bei der Fußball-WM in Kraft traten.

Schiedsrichter haben jedoch die Möglichkeit, das Bedecken des Mundes als unsportliches Verhalten zu werten und mit einer Gelben Karte zu ahnden. Dies hängt von der jeweiligen Bewertung der Situation ab. Trotz dieser Regelung können disziplinarische Ermittlungen oder Verfahren nach einem Vorfall eingeleitet werden.

Die Entscheidung folgt auf die neue Regel des International Football Association Board (IFAB), die bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada eingeführt wurde. Dort kam es bereits zu zwei Platzverweisen, als Miguel Almirón aus Paraguay und Piero Hincapié aus Ecuador des Feldes verwiesen wurden. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte sich für diese Regelung stark gemacht.

Ein Vorfall, der zur Einführung der Regel führte, war der rassistische Vorfall, bei dem Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon Vinícius Júnior von Real Madrid beleidigt haben soll, während er sich das Trikot vor den Mund zog.

Zusätzlich werden die Befugnisse des Video-Assistenten (VAR) in den Europacup-Wettbewerben erweitert, um falsch gegebene Ecken zu überprüfen. Spieler, die aus Protest das Spielfeld verlassen, werden jedoch nicht mit einer Roten Karte bestraft, im Gegensatz zur WM.

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