WichtigBoss Infantino: Ohne Trump keine WM in den USA

Gianni Infantino verteidigt Beziehung zu Donald Trump vor WM-Start in den USA

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FIFA-Chef Gianni Infantino hat seine enge Beziehung zu Donald Trump vor dem Beginn der Fußball-WM verteidigt. In einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt äußerte er, dass ohne das Engagement des US-Präsidenten eine WM in den Vereinigten Staaten „schlicht unmöglich“ gewesen wäre.

Infantino betonte, er sei „sehr froh“ über sein „sehr gutes Verhältnis“ zu Trump, der die Dimension und den Einfluss der WM sofort verstanden habe. Er erklärte: „Sich mit dem Präsidenten und seiner Administration über wichtige Themen austauschen zu können, ohne etwas zu verlangen, sondern einfach zu versuchen zu erklären - ich denke, das ist wahrscheinlich der Schlüssel zu einer positiven Beziehung.“

Auf die Frage nach den politischen Spannungen rund um das Turnier und ob er es bereue, die WM an die USA als Co-Gastgeber vergeben zu haben, entgegnete Infantino: „Ich bereue nichts.“ Er fügte hinzu, dass die USA als „größte Macht der Welt“ bestimmte Dinge berücksichtigen müssten.

Die verschärften Einreiseregeln unter Trump sowie der Konflikt zwischen den USA und Iran, einem WM-Teilnehmer, belasten die Vorbereitungen auf das Turnier.

Infantino hatte Trump im Dezember bei der WM-Auslosung in Washington den neuen „FIFA-Friedenspreis“ überreicht. Die FIFA hat bislang nicht bekannt gegeben, nach welchen Kriterien die Auszeichnung vergeben wurde. Zudem erhebt die Organisation FairSquare Vorwürfe gegen Infantino wegen Verstöße gegen die politische Neutralität und hat eine Beschwerde bei der FIFA-Ethischen Kommission eingereicht.

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