Basketball, BBL | "Er bricht den Vertrag": Zoff um Bayern-Kandidat Gavel

Zoff um Anton Gavel: Bamberg-Besitzer attackiert Trainer wegen Bayern-Wechsel

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Michael Stoschek, Gesellschafter der Bamberg Baskets, hat den Trainer Anton Gavel scharf angegriffen und dessen Wechselabsichten zum FC Bayern München öffentlich gemacht. In einem Interview mit der Bild äußerte Stoschek:

Die Causa Anton Gavel berührt mich so sehr, dass ich mit dem Basketball nichts mehr zu tun haben möchte.

Gavel, der bis Sommer 2027 an Bamberg gebunden ist, beruft sich auf einen Formfehler in seinem Vertrag. Stoschek erklärte, dass Gavel der Geschäftsführung eine Kündigung vorgelegt habe, da die digitale Unterschrift nicht schriftlich bestätigt wurde und somit angreifbar sei.

Die Situation eskalierte mitten in der Bundesliga-Finalserie zwischen den Münchnern und Alba Berlin. Insider berichten, dass Gavel auf den scheidenden Bayern-Cheftrainer Svetislav Pešić folgen soll, jedoch wollen die Münchner keine Ablöse zahlen.

Stoschek kündigte an, den Club nach seinem Ende als Sponsor auch privat nicht mehr unterstützen zu wollen. Er betonte:

Als erfolgreicher Unternehmer und Leistungssportler über mehr als 50 Jahre habe ich gelernt, was Fairness und Anständigkeit ist.

Gavel, der 2024 von Ratiopharm Ulm nach Bamberg wechselte und das Team im Februar zum Pokalsieg führte, steht nun nicht nur vor einer ungeklärten Vertragslage, sondern auch vor der Herausforderung, seinen guten Ruf zu wahren. Stoschek bezeichnete Gavel als denjenigen, der den Vertrag bricht und kritisierte dessen Spitzfindigkeit bezüglich der Kündigung.

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