WichtigBasketball: Bayerns Schlusspunkt unter eine verkorkste Saison

Alba Berlin krönt sich zum Meister und beendet Bayerns verkorkste Saison

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Um 18.38 Uhr Ortszeit lagen die Spieler des FC Bayern München nach dem entscheidenden Playoff-Finale auf dem Parkett des Münchner SAP Garden, während die Halle bereits halb leer war. Alba Berlin sicherte sich mit einem 84:81-Sieg den zwölften Meistertitel und feierte den Kapitän Jonas Mattisseck, der den Pokal in die Höhe stemmte.

Die Saison des FC Bayern, der als großer Favorit galt, endete enttäuschend. Nach dem frühen Aus in der Euroleague und der Halbfinalniederlage im Pokal gegen Bamberg folgte nun die finale Niederlage im Meisterschaftsrennen. Trainer Svetislav Pesic war sichtlich enttäuscht: „Mir ist es nicht gelungen, eine Mannschaft zu formen, die aus schwierigen Momenten zurückkommen kann.“ Dies bezog sich auf die 20-Punkte-Führung zur Pause (47:27), die sein Team noch verspielte.

In der ersten Halbzeit dominierte der FC Bayern, angeführt von Andreas Obst, der 16 Punkte zum Halbzeitstand beisteuerte. Doch nach dem Wechsel bewies Alba Berlin große Resilienz. Trotz eines Rückstands von 20 Punkten zur Halbzeit kämpften sich die Berliner zurück ins Spiel, unterstützt von Mattisseck (18 Punkte), Justin Bean (18 Punkte) und Malte Delow (14 Punkte).

Der FC Bayern konnte den Druck nicht standhalten. Während die Berliner kaum Fehlwürfe produzierten, versagten die Münchner in der entscheidenden Phase. Andreas Obst war der einzige Spieler, der konstant punktete (24 Punkte), während seine Mitspieler blass blieben. Niels Giffey versuchte eine Erklärung für die Niederlage zu finden: „Keine Ahnung“. Die Saison endete für Bayern mit einem schmerzhaften Schlusspunkt.

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