Dépré einen Gentest machen mussten

Schweizer Beachvolleyball-Duo absolviert SRY-Test für Frauenkategorie

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Résumé IA

Zoé und Anouk Vergé-Dépré, die beiden Schwestern und Beachvolleyball-Spielerinnen aus der Schweiz, mussten den neu eingeführten SRY-Test des internationalen Volleyball-Verbandes FIVB absolvieren, um weiterhin in der Frauenkategorie antreten zu können. Der Test ist seit diesem Jahr verpflichtend und soll sicherstellen, dass nur biologische Frauen an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen dürfen.

In einem kurzen Video auf TikTok beschrieb Zoé den Test als „schon crazy“ und „ein wenig speziell“. Die Ergebnisse des SRY-Tests sind einmalig und gelten lebenslang, wie Alessandro Raffaelli, Leiter Spielbetrieb bei Swiss Volley, bestätigte.

Das letzte Turnier in Gstaad verlief aus Schweizer Sicht enttäuschend, da die Schwestern als Drittplatzierte des Vorjahres ohne eine Medaille ausschieden. Nach der Niederlage äußerte Zoé, dass sie einige Tage benötigen werde, um die „schmerzhaften“ Gefühle zu verarbeiten.

Der SRY-Test funktioniert durch die Isolation von DNA in einem spezialisierten Labor, wo mittels quantitativer PCR bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz analysiert werden. Ein positives Ergebnis bedeutet, dass die Person das SRY-Gen in ihrem Erbgut trägt, was auf eine biologische Männlichkeit hinweist.

Die neue Regelung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Geschlechtertests fordert, wurde als Schutzmaßnahme für die Frauenkategorie eingeführt. Raffaelli erläuterte, dass die Spielerinnen die Möglichkeit hatten, den Test während des Swatch Beach Pro Gstaad durchzuführen. Das Management von Zoé Vergé-Dépré bestätigte, dass der Test einmalig vom FIVB verlangt wird, um weiterhin in der Frauenkategorie starten zu können.

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