Alex Wilson lehnte Enhanced Games ab: «Ich konnte das nicht mit meinem Herzen vereinbaren»

Alex Wilson spricht über seine Abneigung gegen die Enhanced Games und Doping

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Résumé IA

Alex Wilson, der bis heute Schweizer Rekordhalter über 100 und 200 Meter ist, hat sich in einem Interview mit dem «Blick» zu seinen Dopingvorwürfen und der Absage an die Enhanced Games geäußert. Der Basler Sprintstar wurde kurz vor den Olympischen Spielen in Tokio 2021 ausgeschlossen und im Jahr 2022 für vier Jahre gesperrt. Eine erneute Sperre von zehn Jahren folgte 2025, nachdem in einer Blutprobe Erythropoetin (EPO) nachgewiesen wurde.

Wilson betont seit jeher, dass er „nie willentlich eine verbotene Substanz“ konsumiert habe und bestreitet bis heute, absichtlich gedopt zu haben. Der mittlerweile 35-Jährige hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, äußert sich jedoch nun wieder zu seiner Situation.

Kurz nach der ersten Sperre wurde Wilson von der Firma Enhanced kontaktiert, um an den umstrittenen Dopingspielen teilzunehmen. Trotz des verlockenden finanziellen Angebots lehnte er ab und erklärte: „Ich konnte das nicht mit meinem Herzen vereinbaren.“ Er erwog die Teilnahme, konnte sich jedoch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass er dafür „auch was tun müsste“.

Wilson äußerte auch Bedenken hinsichtlich seiner Gesundheit: „Ich will nicht mit 50 an einem Herzstillstand sterben.“ Zudem hat er keine Motivation mehr, wie ein Leistungssportler zu trainieren.

Die Enhanced Games, die nächste Woche in Las Vegas starten, sind ein neuer Sportwettbewerb, bei dem leistungssteigernde Mittel erlaubt sind. Der Gründer Dr. Aron D'Souza hebt die Bedeutung wissenschaftlicher Innovation im Sport hervor.

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