
Zverev scheitert im Halbfinale und verpasst historischen Titel in München
KI-Zusammenfassung
Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier von München die Chance auf den Rekordsieg verpasst. Der beste deutsche Tennisspieler unterlag im Halbfinale dem stark aufspielenden Flavio Cobolli mit 3:6, 3:6. Vor 6.500 Zuschauern auf dem Center Court der BMW Open fand Zverev gegen den Davis-Cup-Sieger aus Italien kein Mittel.
In diesem Jahr musste der gebürtige Hamburger bei seiner fünften Halbfinalteilnahme auf der ATP-Tour seine fünfte Niederlage hinnehmen. Zverev, der aktuell auf Platz drei der Weltrangliste steht, hatte Cobolli in ihren bisherigen zwei Duellen besiegt, darunter auch im letzten Jahr bei den French Open. Doch beim Sandplatzevent in München war er diesmal chancenlos.
Cobolli, der im ersten Satz mit 20 Winner-Schlägen überzeugte, setzte Zverev mit zwei Stoppbällen beim entscheidenden Break zum 3:1 zu. Zverev hatte vor der Partie gesagt:
Er ist ein junger Spieler, der auch sehr, sehr wild sein kann. Wenn er gut spielt, kann er sehr, sehr gut spielen.
Nach nur 69 Minuten jubelte Cobolli, obwohl er nach dem Sieg zunächst weinend auf der Bank Platz nahm, da ein guter Freund von ihm am Freitag verstorben war. Im Endspiel trifft der Italiener auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Ben Shelton (USA) und Alex Molcan (Slowakei).
Zverev hingegen muss weiter auf sein erstes Endspiel in diesem Kalenderjahr warten. Nach seiner Niederlage gegen Carlos Alcaraz bei den Australian Open und weiteren Pleiten gegen Jannik Sinner in den Masters-Events in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo geht es für ihn nun beim Masters in Madrid weiter.
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