
Zidane setzt auf Vertraute: Barthez, Bettoni und Msaidie im Trainerteam der Nationalmannschaft
KI-Zusammenfassung
Am Donnerstag gab der französische Verband FFF bekannt, dass Fabien Barthez neuer Torwarttrainer der Nationalmannschaft wird. Zudem stoßen David Bettoni und Hamidou Msaidie als Co-Trainer zum Staff. Barthez, der 1998 mit Zinedine Zidane die Heim-WM gewann, bringt wertvolle Erfahrung mit. Bettoni und Msaidie haben bereits mit Zidane bei Real Madrid gearbeitet.
Zidane, der seit Ende Juli als Nationaltrainer im Amt ist und Didier Deschamps abgelöst hat, besetzt seinen Stab ausschließlich aus Personen, die mit ihm eine gemeinsame Vergangenheit teilen:
- Fabien Barthez: 87 Länderspiele, Welttorhüter 2000, Champions-League-Sieger 2003 mit Olympique Marseille.
- David Bettoni und Hamidou Msaidie: enge Vertraute aus seiner Zeit in Madrid.
Die Entscheidung, keine Fachabteilung zusammenzustellen, sondern Vertraute zu versammeln, zeigt Zidanes Herangehensweise. Anstatt eine breite Auswahl zu treffen, setzt er auf Personen, die ihn gut kennen. Dies könnte sich als Vorteil erweisen, da er niemandem erklären muss, wie er arbeitet.
Allerdings bringt diese Vertrautheit auch Risiken mit sich. Ein Stab, der bereits mit Zidanes Handschrift vertraut ist, könnte weniger bereit sein, kritische Rückmeldungen zu geben. In der Rolle eines Nationaltrainers, der seine Spieler nicht täglich auf dem Platz hat, könnte dies entscheidend sein.
Am 25. September beginnt für Zidane und sein Team die Nations League in der Türkei. Ein Titel von 1998 garantiert jedoch keinen Erfolg in der Gegenwart, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Dynamik innerhalb dieses vertrauten Kreises entwickeln wird.
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