WM-Kolumne „American Football“: Über die Vorteile, als Schildkröte unterwegs zu sein

Entspannt mit E-Bikes durch Atlanta: Ein Bericht über die Beltline und die WM

SZ.de
Originalartikel lesen
Buy me a coffee

KI-Zusammenfassung

In Atlanta zeigt sich, dass man auch ohne Auto zurechtkommen kann. Jason, der Vermieter, war skeptisch, als er uns seine große Garage zeigte und fragte: „Ihr werdet doch ein Auto mieten, nicht wahr?“ Doch wir entschieden uns, die Stadt zu Fuß und mit Leihrädern zu erkunden.

Das Headquarter unserer WM-Reportage liegt direkt gegenüber dem Martin Luther King Jr. National Historical Park, einer bedeutenden Sehenswürdigkeit. Die Atlanta Streetcar, die 2014 in Betrieb genommen wurde, bietet eine kostengünstige Möglichkeit, sich durch die Innenstadt zu bewegen. Der Fahrpreis beträgt nur einen Dollar, wobei die Fahrgäste ihr Geld in einen Plastikbecher werfen müssen, bevor die Fahrt fortgesetzt wird.

Am Sonntag, während des Spiels zwischen Spanien und Saudi-Arabien, waren nur wenige Passagiere in der Straßenbahn – neben den deutschen Reportern und einem Sicherheitsmann. Im Gegensatz dazu sind die Leih-E-Bikes vor unserer Unterkunft eine hervorragende Alternative. In nur wenigen Minuten erreichen wir die Arena oder den Supermarkt.

Besonders die Atlanta Beltline ist ein Highlight: Ein asphaltierter Fuß- und Radweg, der ehemals Bahngleise nutzte, verbindet die Stadtviertel und ist gesäumt von Grünflächen und Gastronomie. Trotz der anfänglichen Skepsis, dass man in Atlanta nicht zu Fuß gehen kann, sind hier am Wochenende viele Menschen unterwegs. Die E-Bikes sind mit einer Geschwindigkeitsregulierung ausgestattet, die automatisch auf eine Schildkröte umschaltet, um Fußgänger zu schützen.

Insgesamt zeigt sich, dass man in Atlanta auch ohne Auto stilvoll und praktisch reisen kann.

Kommentare kommen bald...

Finden Sie alle KI-gestützten Zusammenfassungen von Sportnachrichten : NFL, American Football. Automatische Zusammenfassungen, in Echtzeit.