
Deutsche Tischtennis-Männer scheitern im Viertelfinale der WM in London
KI-Zusammenfassung
Die deutschen Tischtennis-Männer haben bei der Mannschafts-WM in London die angestrebte Medaille verpasst. Das Team unter Bundestrainer Jörg Roßkopf musste sich im Viertelfinale dem Olympia-Vierten Japan um den Weltranglistendritten Tomokazu Harimoto mit 1:3 geschlagen geben. Der Einzug ins Halbfinale hätte mindestens für Bronze gereicht.
Für die Männer-Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bunds (DTTB) ist dies das erste Mal seit 1991, dass sie bei drei aufeinanderfolgenden Turnieren auf Weltebene ohne Medaillengewinn bleibt. Bereits bei der letzten WM in Busan und bei den Sommerspielen 2024 in Paris war Deutschland im Viertelfinale gescheitert.
In der OVO Arena Wembley trat der EM-Zweite Benedikt Duda (Bergneustadt) gegen Harimoto an und war beim 0:3 (4:11, 4:11, 6:11) chancenlos. Ex-Europameister Dang Qiu musste sich trotz eines ordentlichen Starts im Duell mit Sora Matsushima mit 1:3 (11:5, 2:11, 10:12, 5:11) geschlagen geben. Der ehemalige Europe-Top-16-Gewinner Patrick Franziska (Saarbrücken) verhinderte mit einem 3:1 (11:6, 11:9, 8:11, 11:7) gegen den Ochsenhauser Meister und Pokalsieger Shunsuke Togami den schnellen K.o.
Im vierten Spiel hielt Qiu gegen Harimoto stark mit, vergab jedoch mehrere Satzbälle und verlor entscheidend mit 0:3 (10:12, 13:15, 9:11).
Die deutschen Frauen um Aufsteigerin Sabine Winter sind am Abend im Viertelfinale gegen Hongkong an der Reihe. Da ein Duell um Bronze nicht ausgespielt wird, erhalten die unterlegenen Halbfinalisten eine Medaille. Ein Sieg würde somit die vierte Teammedaille bei Weltmeisterschaften in der Nachkriegsgeschichte bedeuten.
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