"Wildschwein" Veistroffer tut es für die Schönheit des Radsports

Baptiste Veistroffer begeistert mit kämpferischem Auftritt bei der Tour de France

Sportschau
Originalartikel lesen
Buy me a coffee

KI-Zusammenfassung

Als das Rennen 30 Kilometer vor dem Ziel in Chalon-sur-Saône an Fahrt aufnahm, war Baptiste Veistroffer bereits weit ab vom Geschehen. Mit einem Rückstand von 7.46 Minuten beendete er die 12. Etappe der Tour de France, doch direkt nach dem Ziel bog er zum Podium ab, um mit dem Tagessieger Tim Merlier und dem Tour-Dominator Tadej Pogacar zusammenzutreffen.

Veistroffer wurde zum dritten Mal als kämpferischster Fahrer ausgezeichnet, was er als große Ehre empfindet:

Man wird es einfach nicht leid. Es ist immer eine Ehre. Das bei der Tour de France schaffen zu können, ist der Traum jedes kleinen Jungen.

Er gehörte zu den Ausreißern des Tages und kämpfte sich mehrfach alleine durch das Feld, bevor er 33 Kilometer vor dem Ziel wieder alleine fuhr. „Es war die letzte Chance für die Sprinter, da kann man das verstehen“, kommentierte er seine Strategie.

Auf seiner 5. Etappe nach Pau hatte er bereits 156 Kilometer als Solist vor dem Feld verbracht und genoss die Atmosphäre:

Für einen Franzosen gibt es nichts Schöneres als bei der Tour de France durch Frankreich zu fahren.

Trotz der Herausforderungen im modernen Radsport, wo Ausreißern meist wenig Spielraum gegeben wird, bleibt Veistroffer optimistisch:

Was mich glücklich macht, ist das Vorankommen, nicht das Resultat selbst.

Der 26-jährige Radprofi vom Team Lotto-Intermarché, der auch als „le sanglier“ (Wildschwein) bekannt ist, gesteht, dass er gerne aggressiv fährt. Nach der 12. Etappe äußerte er jedoch, dass die zweite Hälfte der Tour für ihn eine Herausforderung darstellen wird:

Das war heute meine letzte Chance, ein gutes Resultat einzufahren.

Kommentare kommen bald...

Finden Sie alle KI-gestützten Zusammenfassungen von Sportnachrichten : Tour de France, Radsport. Automatische Zusammenfassungen, in Echtzeit.