
Mario Basler äußert Bedenken über die Rückkehr von Niclas Füllkrug zu Werder Bremen
KI-Zusammenfassung
Die Rückkehr von Niclas Füllkrug zu Werder Bremen weckt Hoffnungen auf eine stabilere Saison, doch der frühere SVW-Profi Mario Basler äußert deutliche Zweifel an den Fähigkeiten des Stürmers. In seinem Podcast "Basler ballert" warnt er vor überhöhten Erwartungen: "Er kennt Werder Bremen. Das ist ein großer Vorteil. Aber auch da muss man gucken. Er hat die letzten anderthalb, zwei Jahre nicht immer alle Spiele gemacht und hatte weder in Mailand noch zuvor in England einen Stammplatz."
Füllkrug konnte im DFB-Pokal gegen Lüneburg zwar direkt per Strafstoß treffen (3:0), ließ jedoch erkennen, dass noch viel Luft nach oben besteht. Die Frage, ob Trainer Daniel Thioune ihn als Stammspieler einplant, bleibt offen. Bei West Ham United war Füllkrug zuletzt in der zweiten Reihe und wurde deshalb von Werder vergleichsweise günstig ausgeliehen.
Die Transferaktivitäten der Bremer sind noch nicht abgeschlossen. Jüngst wurde Karim Coulibaly für eine hohe Ablöse nach Frankreich verkauft, was Basler als finanziell notwendig erachtet:
Für so einen jungen Spieler dann auch 20 Millionen als Werder Bremen zu kriegen, das mussten sie wahrscheinlich machen aus finanziellen Gründen.
Vor dem Ligastart gegen SC Freiburg am Sonntag bleiben zwei große Baustellen im Kader: Ein Nachfolger für Romano Schmid, der in die Serie A gewechselt ist, und ein Rechtsverteidiger müssen dringend gefunden werden. Basler betont:
Sie müssen natürlich jetzt in der Defensive noch was suchen und finden. Und da helfen die 20 Millionen natürlich dabei, auch einen vernünftigen Ersatz irgendwo herzuzaubern.
Nach der letzten Saison, in der Werder nur mit Mühe dem Abstieg entging, ist eine erfolgreiche Transferphase für den Verein von großer Bedeutung.
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