Wegen geplatztem Lindström-Transfer: Neapel greift Schalke an

Neapel erhebt Vorwürfe gegen Schalke nach geplatztem Lindström-Transfer

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Nach dem geplatzten Wechsel des dänischen Fußball-Nationalspielers Jesper Lindström zu Schalke 04 erhebt der SSC Neapel schwere Vorwürfe gegen die Königsblauen. In einer offiziellen Stellungnahme auf der Vereinswebseite äußerte Neapel seine Sichtweise und behält sich "alle rechtlichen Schritte und Optionen zur Wahrung seiner Interessen vor den zuständigen Gremien vor".

Laut Neapel informierte Schalke am Montag um 13 Uhr, dass „einige der vorgeschlagenen Bedingungen nicht akzeptabel seien“. Dies geschah angeblich „vor dem Hintergrund neuer sportlicher und taktischer Erfordernisse infolge der Verletzungen zweier Spieler am Wochenende“, was eine Anpassung der Transferstrategie erforderlich machte.

Die verletzten Spieler sind Linksverteidiger Robin Gosens und zentraler Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic, die beim Bundesliga-Rückkehrer pausieren müssen. Lindström (26), der zuvor für Eintracht Frankfurt und den VfL Wolfsburg spielte, ist auf den offensiven Flügeln zuhause.

Neapel behauptet, 22 Minuten nach der Absage von Schalke sei man bereit gewesen, die neue Vertragsversion zu akzeptieren. Vier Stunden später erklärte Schalke jedoch, dass aufgrund neuer Prioritäten bei der Kaderplanung kein Interesse mehr bestehe. Neapel schlussfolgerte triumphierend, dass damit die tatsächlichen Gründe für das Scheitern des Transfers deutlich wurden.

Die Bild-Zeitung berichtete zudem, dass Neapel sich bei den Verhandlungen nicht an Absprachen gehalten habe. Im Leihvertrag wollte der Serie-A-Klub eine Kaufpflicht für Lindström verankern, während zuvor von einer Option die Rede gewesen sei.

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