
Bundesliga steht vor Millionenverlust durch Wechsel der TV-Rechte in den USA
KI-Zusammenfassung
Die Bundesliga wird ab der kommenden Saison mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen müssen, da sie einen wichtigen TV-Partner in den USA verliert. Laut dem amerikanischen Journalisten Andrew Marchand von "The Athletic" wechseln die US-Übertragungsrechte von ESPN zum Medienkonzern Versant, der die Spiele künftig über USA Network und den Streamingdienst Fandango ausstrahlen wird.
Finanzielle Einbußen:
- ESPN zahlte bislang jährlich 30 Millionen US-Dollar für die Rechte.
- Versant wird hingegen nur noch 20 Millionen US-Dollar pro Jahr überweisen.
- Über die gesamte Laufzeit des neuen Fünfjahresvertrags summiert sich dieser Unterschied auf etwa 50 Millionen US-Dollar weniger, was einem Minus von rund 43 Millionen Euro entspricht.
Ein Grund für diese finanziellen Einbußen ist die als weniger wettbewerbsfähig wahrgenommene Bundesliga, die stark von der Dominanz des FC Bayern geprägt ist. Dies wirkt sich negativ auf die Einschaltquoten aus, da nur wenige Top-Stars in der Liga aktiv sind.
Zukunftsperspektiven:
Trotz des Verlusts wird die neue Rechte-Situation als Chance betrachtet. Viele Spiele werden im Free-TV übertragen, was die Sichtbarkeit der deutschen Vereine erhöht. Das Versant-Netzwerk kann nun bis zu 80 Millionen Haushalte in den USA erreichen.
Wenn die Bundesliga es schafft, das Interesse amerikanischer Zuschauer zu wecken, könnten zukünftige Rechte-Ausschreibungen durchaus lukrativer ausfallen. Ein Abo für die Spiele von Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und anderen könnte die finanziellen Einbußen langfristig ausgleichen.
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