Warum vom Chema-Verkauf nur 16 Millionen beim VfB hängen bleiben

VfB Stuttgart muss nach Chema-Abgang um den Teamgeist kämpfen

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Beim VfB Stuttgart ist der Deadline Day noch nicht verdaut. Sebastian Hoeneß beschrieb die letzten Tage als „turbulente Tage“ und machte keinen Hehl daraus, dass ihn der späte Verkauf von Chema Andrés sportlich trifft. „Wir werden ihn definitiv vermissen“, so der Trainer.

Chema, der erst am späten Dienstagabend an Brighton & Hove Albion abgegeben wurde, war überraschend für viele, da der Deal innerhalb weniger Stunden zustande kam. Hoeneß betonte, dass der Klub jetzt Ruhe brauche, da die Unruhe rund um die Transferphase in den vergangenen Jahren zugenommen habe.

Wirtschaftlich klingt der Transfer nach einem Coup: Brighton zahlt zwischen 23 und 25 Millionen Euro inklusive Boni, jedoch bleibt für den VfB nur etwa 16 Millionen Euro übrig, da Real Madrid eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung von rund 50 Prozent vereinbart hatte.

Bemerkenswert ist, wer am Deadline Day nicht ging: Jamie Leweling, Bilal El Khannouss, Josha Vagnoman und Badredine Bouanani blieben alle beim VfB. Hoeneß erklärte, dass die Leistungsträger aufgrund der attraktiven Perspektive des Klubs, Champions League zu spielen, blieben, während Chema die Premier League suchte.

Mit den Zugängen zeigte sich Hoeneß „sehr zufrieden“. Dzenan Pejcinovic und Leo Sauer werden als spannende Spieler angesehen, während Grischa Prömel wichtige Elemente ins Zentrum bringt. Sauer soll gegen Köln erstmals im Kader stehen.

Der VfB muss jedoch auf Tiago Tomás verzichten, der sich eine kleine Muskelverletzung zugezogen hat. Nach der 1:5-Niederlage beim FC Bayern steht der VfB am Freitagabend gegen den 1. FC Köln unter Zugzwang. Hoeneß‘ klare Botschaft: Der Fokus liegt auf dem Platz, nicht im Transferfenster.

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