Warum Deutschlands beste Padelspielerin nicht die Nummer eins bleiben will

Viktoria Kurz: Ein Neuanfang im Padel und der Wunsch nach Veränderung im Sport

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KI-Zusammenfassung

Victoria Kurz, Deutschlands beste Padelspielerin, hat sich von Tennis zu Padel gewandelt und sieht darin einen Neuanfang. Aufgewachsen in einer Basketball-Familie in Karlsruhe, entschied sie sich früh für Tennis und wagte 2019 den Schritt in die USA, um Profi zu werden. Doch der hohe Leistungsdruck und zahlreiche Verletzungen führten zu einem Umdenken:

Heute würde ich manche Entscheidungen anders treffen.

Während einer Verletzungsphase entdeckte sie Padel, das sie als "Tennis in cool" beschreibt. In diesem neuen Sport fand sie „weniger Druck und mehr Leichtigkeit“, was ihr half, ihre Profikarriere 2022 mit dem Titel der Deutschen Meisterin zu starten. Padel wurde zur „Liebe ihres Lebens“ und Kurz etablierte sich schnell unter den Top 100 der Welt.

Padel hat auch in Deutschland an Popularität gewonnen, mit schätzungsweise 250.000 regelmäßigen Spielern. Dennoch bleibt der Sport eine Nische, mit fehlenden Trainingsstrukturen und Konkurrenz auf hohem Niveau, was Kurz dazu zwingt, in Barcelona zu trainieren.

Die finanziellen Herausforderungen des Padel-Profidaseins sind enorm, da Preisgelder oft nicht die Kosten decken. Im Podcast "Sportschau F" spricht Kurz über den Umgang mit Druck und Erwartungen und betont die Bedeutung eines stabilen Umfelds: "Alleine ist es nicht möglich."

Zukunftsorientiert möchte Kurz nicht mehr die Nummer Eins in Deutschland sein, sondern den Weg für junge Spielerinnen ebnen und für bessere Strukturen im Padel-Sport kämpfen.

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