
Pogacar dominiert in Andorra und baut Vorsprung bei der Vuelta aus
KI-Zusammenfassung
Tadej Pogacar setzte sich bei der Vuelta a España mit einem beeindruckenden Solosieg in Andorra durch. Im Roten Trikot des Gesamtführenden startete er 50,3 Kilometer vor dem Ziel am Collada de Beixalis und ließ sich nicht aufhalten. Am Gipfel des zweiten Berges der 1. Kategorie hatte der Slowene bereits über 1,5 Minuten Vorsprung auf das Feld herausgefahren.
„Die Geschwindigkeit war schon sehr hoch, wir sind Vollgas gefahren. Ich hatte keine Teamkollegen mehr. Vermutlich hätten alle gegen mich gespielt, also habe ich attackiert und bin dann einfach losgefahren“, sagte Pogacar im Ziel. Er beendete die Etappe nach 104,8 Kilometern mit einem Vorsprung von 2:39 Minuten auf Jarno Widar von Lotto Intermache, der den Spurt der Verfolger gewann.
Pogacar führt nun auch in der Berg- und Sprintwertung und hat in der Gesamtwertung nach dem vierten Tag bereits 3:21 Minuten Vorsprung auf Primoz Roglic von Red Bull Bora Hansgrohe, der als Tagessiebter ins Ziel kam. Enric Mas von Movistar liegt mit 3:32 Minuten Rückstand auf dem dritten Platz.
Wenn Pogacar nicht krank wird oder stürzt, wird er seine Trophäensammlung wohl nach dem Finale der Vuelta am 13. September in Granada erweitern.
Die nächste Herausforderung wartet mit der 5. Etappe am Mittwoch, die in Katalonien über 174 Kilometer von Falset nach Roquetes führt. Dort wird es auf einem hügeligen Profil erst 25 Kilometer vor dem Ziel mit dem Alto de Pauls spannend. Favoriten für den Etappensieg sind unter anderem Matthew Brennan, Wout van Aert und Mads Pedersen.
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