
Andreas Leknessund feiert ersten großen Sieg, van Aert erobert das Grüne Trikot
KI-Zusammenfassung
Andreas Leknessund vom Team Uno-X Mobility triumphierte nach 149,8 Kilometern im Skigebiet von Aramón Valdelinares und setzte sich souverän vor seinem Landsmann Tobias Johannessen durch. Wout van Aert belegte den dritten Platz und überholte in der Punktewertung den Überflieger Tadej Pogacar, um das Grüne Trikot zu erobern.
Leknessund, der am Arm einen schwarzen Trauerflor trug, äußerte:
Es ist hart, Worte zu finden. Es ist ein besonderer Tag in meinem Leben, der erste Sieg bei einer der großen Rundfahrten. Man hat heute gesehen, wie gut wir als Team sind, Tobias hat einige Kilometer vor Schluss mit mir gesprochen und mir letztlich den Sieg gegeben. Ich bin einfach nur super-stolz - und das am Tag des Todes unseres Königs.
Die Etappe war mit rund 3.750 Höhenmetern und fünf gewerteten Anstiegen äußerst anspruchsvoll. Van Aert zeigte sich von Beginn an aktiv und setzte sich schnell ab, während das Peloton hinter ihm kämpfte. Der Vorsprung der Spitzenfahrer wuchs auf über vier Minuten und Pogacar schien nicht an einem weiteren Sieg interessiert zu sein.
Bei Kilometer 124 sicherte sich van Aert die Punkte für den Zwischensprint in Mora de Rubielos, um seinen Rückstand in der Punktewertung zu verkürzen. Acht Kilometer vor dem Ziel setzte Leknessund zur entscheidenden Attacke an und baute innerhalb von zwei Kilometern einen Vorsprung von einer Minute auf.
Trotz eines starken Auftritts von van Aert, der alleine die Verfolgung aufnahm, konnte er Leknessund nicht einholen. Dennoch sicherte er sich durch seinen dritten Platz genug Punkte, um Pogacar in der Punktewertung zu überholen und das Grüne Trikot ab Samstag zu tragen. Pogacar blieb jedoch in der Gesamtwertung souverän an der Spitze.
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