Vor dem ISTAF Speerwerfer Weber: Mit der S-Bahn zum nächsten Saisonhighlight

Julian Weber freut sich auf ISTAF: Rückkehr nach Verletzung mit EM-Gold im Gepäck

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Wer am Sonntagmorgen mit der S-Bahn zum Berliner Olympiastadion fährt, könnte Julian Weber, den Europameister im Speerwerfen, antreffen. Der Potsdamer tritt beim ISTAF an, einem der Höhepunkte seiner Saison. Nach seiner Rückkehr von der EM in Birmingham blickt der 31-Jährige auf sein Karrierehighlight: Mit einem Wurf von 90,40 Metern übertraf er seinen Teamkollegen Nick Thumm um sieben Meter und sicherte sich sein zweites EM-Gold sowie einen neuen Meisterschaftsrekord.

Weber hatte zuvor fast die gesamte Saison aufgrund von Schulter- und Achillessehnenschmerzen pausieren müssen und war unsicher, ob die Saison für ihn noch Sinn machte. Trotz schwieriger Bedingungen im Alexander Stadion gelang ihm der überraschende Titelgewinn. "Ich hätte niemals gedacht, dass es sich jetzt mit einem EM-Titel auszahlt", äußerte er.

Nach einigen Tagen der Ruhe und Regeneration bereitet sich Weber zusammen mit Trainer Burkhard Looks im Luftschiffhafen in Potsdam auf das ISTAF vor. Das erste Training nach Birmingham gestaltet sich entspannt mit Dehnen, Fahrradfahren und leichtem Krafttraining, untermalt von einem guten Techno-Set. Mit seiner Goldmedaille um den Hals gönnt sich Weber sogar eine kleine Tanzeinlage.

Euphorisch blickt er auf den bevorstehenden Wettkampf:

Ich freue mich riesig, vor allem nach der EM. Das wird mega cool, bestimmt voll im Stadion und eine Hammer-Stimmung.

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