
Rekordverdächtige Trainerwechsel: Deutsche Teammanager prägen die Premier League
KI-Zusammenfassung
Mit Matthias Jaissle bei Newcastle United sind es nun vier deutsche Teammanager in der Premier League. Dies entspricht einem Rekord, da jeder fünfte Klub in der höchsten englischen Fußballliga ab der kommenden Saison von einem Deutschen geführt wird. Auch die Zahl der Trainerwechsel in der Sommerpause ist bemerkenswert: neun der 20 Vereine haben ihre Schlüsselpositionen neu besetzt. Dies übertrifft die bisherige Bestmarke von acht Klubs aus der Saison 2016/17, als unter anderem die Ära von Pep Guardiola bei Manchester City begann, die nun endet.
Die Trainerlandschaft wird zunehmend internationaler. Enzo Maresca (Italien) ist der Nachfolger von Guardiola und gehört zu einer Gruppe von 17 Trainern, die nicht aus England stammen. Die größten Kontingente stellen:
- Spanien mit fünf Trainern: Mikel Arteta (FC Arsenal), Xabi Alonso (FC Chelsea), Unai Emery (Aston Villa), Andoni Iraola (FC Liverpool) und Álvaro Arbeloa (FC Fulham)
- Deutschland mit vier Trainern: Matthias Jaissle, Fabian Hürzeler (Brighton & Hove Albion), Marco Rose (AFC Bournemouth) und Daniel Farke (Leeds United)
Die englische Trainervertretung wird von den ehemaligen Nationalspielern Michael Carrick (Manchester United), Frank Lampard (Coventry City) und Gary O'Neil (Ipswich Town) repräsentiert.
Deutsche Trainer benötigten lange, um im Mutterland des Fußballs Fuß zu fassen. Der erste war Felix Magath als "Feuerwehrmann" 2014 beim FC Fulham. Der Erfolg von Jürgen Klopp in Liverpool (2015 bis 2024) gab den Anstoß zu einer Bewegung. Jaissle, der nun der insgesamt zehnte deutsche Teammanager ist, äußerte sich begeistert: "Die Premier League an sich ist schon etwas Besonderes, oder? Und dann zu diesem Verein zu wechseln – das ist noch einmal etwas ganz Besonderes."
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