
Veronica Maglia über die U19 Frauen-Nati und das Muttersein im Trainerjob
KI-Zusammenfassung
Acht Jahre nach der letzten Teilnahme an einer U19-Europameisterschaft ist die Schweizer U19-Frauen-Nati wieder im Rennen. Nach einem packenden 2:2 gegen Spanien und einer 1:3-Niederlage gegen Österreich stehen sie nun vor dem entscheidenden Spiel gegen Island. Trainerin Veronica Maglia zeigt sich optimistisch und betont die positive Energie ihres Teams: „Unsere Spielerinnen inspirieren uns sehr.“
Maglia hebt hervor, dass die erneute Teilnahme an der U19-EM ein starkes Zeichen für den Frauenfußball in der Schweiz ist. „Auf U19-Stufe ist es unglaublich schwierig, sich in dieser A-Gruppe behaupten zu können“, erklärt sie, da viele Gegnerinnen bereits Profis sind.
Besonders wichtig ist Maglia der Zusammenhalt im Team. „In dieser Generation besteht ein ganz starkes Gefühl von Zusammengehörigkeit“, sagt sie und betont die gegenseitige Unterstützung der Spielerinnen.
Ein weiterer Aspekt in Maglias Leben ist ihr Sohn, der sie seit 15 Monaten begleitet. „Ich glaube, er hat aus mir wirklich einen besseren Menschen, aber auch eine bessere Trainerin gemacht“, sagt sie. Ihr Sohn bringt positive Stimmung ins Team, und die Spielerinnen gehen respektvoll mit ihm um.
Maglia will jungen Frauen vermitteln, dass es möglich ist, Familie und Karriere zu vereinen: „Familie und Karriere müssen nicht zwingend ein Entweder-oder sein.“ Sie fordert Unterstützung und Mut, um beides zu schaffen.
In Bosnien und Herzegowina will Maglia ein mutiges Team sehen, das zusammenhält und seine Energie auf den Platz bringt. Ob aus dieser Generation Spielerinnen wie Géraldine Reuteler oder Alisha Lehmann hervorgehen, bleibt abzuwarten, doch Maglia ist überzeugt von ihrem Kader.
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