
Darja Varfolomeev führt in der Rhythmischen Sportgymnastik auf dem Weg zur WM-Medaille
KI-Zusammenfassung
Darja Varfolomeev bleibt bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik ein heißer Anwärter auf Edelmetall, muss jedoch eine Medaillenchance bereits abschreiben. Die 19-jährige Ausnahmeathletin geht als Führende in das Mehrkampffinale am Freitag und hat sich für drei von vier Einzelentscheidungen am Sonntag qualifiziert.
Im Finale mit den Keulen wird Varfolomeev jedoch nicht antreten. "Ich bin nicht so zufrieden mit meiner Keulen-Übung. Ich habe einen Fehler gemacht, der mich das Finale gekostet hat. Natürlich ärgere ich mich darüber", äußerte sie. Ihr ursprüngliches Ziel, in alle Gerätefinals zu kommen, hat sich nicht erfüllt.
Trotzdem führt die Olympiasiegerin und elfmalige Weltmeisterin das Gesamtklassement nach der Qualifikation mit 89,000 Punkten deutlich vor der Bulgarin Stiljana Nikolowa (87,350) an. Dritte ist die Russin Sofija Ilterjakowa (85,600). Besonders vielversprechend sieht es für Varfolomeev mit dem Ball und dem Band aus, wo sie jeweils als Führende hervorragende Gold-Aussichten hat.
Nach einer starken Übung mit dem Band, für die sie 30,050 Punkte erhielt, hat sie mehr als einen Punkt Vorsprung. "Ich bin sehr zufrieden, dass ich mich zusammengerissen und noch eine wirklich gute Übung mit dem Band gezeigt habe", sagte Varfolomeev. Mit dem Ball hat sie sogar einen Vorsprung von 1,250 Punkten auf die Italienerin Sofia Raffaeli.
Eine weitere Medaille könnte mit dem Reifen winken, wo Varfolomeev als vorerst Vierte mit einem Rückstand von 0,850 Punkten auf Raffaeli in den Endkampf startet. Ihre Platzierung wird nach dem Abschluss der Qualifikation am Abend feststehen. Lediglich mit den Keulen ging Varfolomeev leer aus; 27,950 Punkte reichten nur für Rang neun. "Es gab eine kleine Hoffnung, dass es noch reicht, deshalb ist es natürlich ärgerlich, dass es nicht geklappt hat. Jetzt heißt es einfach weiterkämpfen", so Varfolomeev. Für die Einzelentscheidungen qualifizierten sich jeweils die besten acht Athletinnen, im Mehrkampffinale sind die Top 18 dabei.
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