Trotz Lob von Spalletti: Woltemade droht bei Juve weiterhin die Bank

Woltemade bleibt bei Juventus trotz starkem Debüt vorerst auf der Bank

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Nick Woltemade muss sich bei seiner neuen Leihstation Juventus Turin zunächst mit einer Reservistenrolle begnügen. Am Sonntagabend feierte der deutsche Nationalstürmer sein Debüt gegen AC Mailand, kam jedoch erst in der 75. Minute ins Spiel. Kurz nach seiner Einwechslung holte er den entscheidenden Freistoß heraus, der in der Nachspielzeit (90.+2) zum Ausgleich durch Federico Gatti führte. Woltemade verfehlte zudem knapp einen eigenen Abschluss.

Trainer Luciano Spalletti machte nach dem Spiel deutlich, dass er weiterhin auf Kolo Muani setzen möchte. "Nick hat die entsprechende Statur, er ist stark im Kopfballspiel. Ich bin auf diesen Zug aufgesprungen – ich setze voll auf Kolo Muani und bleibe bis zum Saisonende dabei," so Spalletti bei DAZN. Muani, der im Sommer für rund 38 Millionen Euro von Paris Saint-Germain zurückgeholt wurde, blieb in den ersten drei Saisonspielen ohne Tor.

Bereits im Vorfeld hatte Spalletti Woltemade mit einem Friesenpferd verglichen und dessen körperliche Präsenz gelobt. Er betonte, dass Woltemade sowohl in die Breite als auch in die Tiefe spielen kann, was in einem einzigen Spieler selten vorkomme.

Spalletti schloss eine perspektivische Doppelspitze mit Kolo Muani nicht aus, jedoch müsse Woltemade dazu zunächst sein Fitnesslevel erreichen. Der Wechsel nach Turin soll dem Nationalspieler neuen Schwung verleihen, nachdem er bei Newcastle United in seiner Debütsaison auf acht Tore in 33 Einsätzen kam, aber nicht an seine starken Anfangswochen anknüpfen konnte.

In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob sich die Konkurrenzsituation im Angriff für Woltemade zu seinen Gunsten verändert.

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