
Erinnerungen an Laura Dahlmeier: Letzte Telefonate vor tragischem Bergunfall enthüllt
KI-Zusammenfassung
Am 28. Juli jährt sich der tragische Tod von Laura Dahlmeier, der ehemaligen Weltklasse-Biathletin, zum ersten Mal. Die Garmischerin verunglückte beim Bergsteigen, und ihr Leichnam konnte bis heute nicht geborgen werden. Ein langjähriger Weggefährte, Simon Messner, hat nun in der BR-Doku "Simon Messner: Aus dem Schatten" enthüllt, worüber er kurz vor dem Unglück mit Dahlmeier sprach.
Messner verriet:
Ich habe mit ihr vorher mehrmals telefoniert, weil sie einen Berg versuchen wollte, den ich vor zwei Jahren erst bestiegen habe.
Ende Juli 2025 gab Dahlmeiers Management bekannt, dass die Olympiasiegerin am Laila Peak im Karakorum-Gebirge in rund 5700 Metern Höhe verunglückt war, nachdem sie von Steinschlag überrascht wurde. Nach zwei Tagen voller Bangen und Hoffen wurde schließlich bestätigt, dass sie bereits am Tag des Unfalls gestorben sei. Messner äußerte emotional:
Bergsteigen ist wahnsinnig egoistisch. Es kann sein, dass man nicht mehr zurückkommt. Mit Familie ist es ein Gedanke, der herzzerreißend ist.
Bis zu ihrem Karriereende 2019 dominierte Dahlmeier den Biathlonsport. 2018 holte sie in Pyeongchang Olympiagold im Sprint und in der Verfolgung und gewann zudem sieben WM-Titel. Posthum wurde sie auf verschiedene Weise gewürdigt: Der Kurpark in ihrer Heimat Garmisch-Partenkirchen trägt nun ihren Namen, und der Deutsche Skiverband lobte einen Preis aus, der an herausragende Nachwuchsathleten verliehen werden soll.
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