
Union Saint-Gilloise krönt sich im Pokalfinale mit 3:1 gegen RSC Anderlecht
KI-Zusammenfassung
Im Pokalfinale in Belgien am Christi Himmelfahrt feierte Union Saint-Gilloise einen beeindruckenden 3:1-Sieg nach Verlängerung gegen den RSC Anderlecht. Dieses Spiel, das im legendären Stade Roi Baudouin stattfand, stellte den Höhepunkt eines außergewöhnlichen Transfers dar.
Mateo Biondic (22), der erst im Winter von Eintracht Trier in die belgische Liga gewechselt war, wurde nach 65 Minuten für Kevin Rodriguez ausgewechselt. In der zehnten Minute der Verlängerung erzielte der Ecuadorianer das entscheidende Tor zum 3:1. Nach dem Spiel feierte Biondic seinen Erfolg mit seiner frisch angetrauten Frau. Der Stürmer, der mit einer Manschette nach einem Armbruch spielte, krönte seinen Wechsel mit diesem Pokalsieg.
Dieser Triumph markierte den zweiten Pokalsieg für Union Saint-Gilloise seit 2024, nachdem der Verein zuvor auch die belgische Meisterschaft 2025 gewonnen hatte. Der Club, der einst bis 1965 belgischer Rekordmeister war, hatte eine beeindruckende Rückkehr hingelegt, nachdem er zwischenzeitlich in die 4. Liga abgestiegen war.
Biondic war am 3. Januar 2026 für 220.000 Euro verpflichtet worden und wurde damit der teuerste Einkauf in der Geschichte von Eintracht Trier. In 15 Pflichtspielen erzielte er drei Tore und bereitete zwei weitere vor. Union Saint-Gilloise investierte insgesamt 21 Millionen Euro in neue Spieler, darunter der 4,3 Millionen Euro teure Adem Zorgane und der 5 Millionen Euro teure Raul Florucz.
Die Transferpolitik wird als „smart“ beschrieben, was den Verein in eine neue Ära führt, fernab von den einstigen Schwierigkeiten.
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