Tour de France will zurück nach Deutschland

Tour de France plant mögliche Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2029

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Drei Wochen nach dem festlichen Auftakt in Barcelona endete die Tour de France am Sonntag in Paris. Christian Prudhomme, der Direktor der Tour, äußerte in der ARD den Wunsch nach einer Rückkehr der Rundfahrt nach Deutschland. Er sagte:

Ich habe große Lust, dass wir bald wieder nach Deutschland zurückkehren.

Eine Rückkehr könnte bereits im Jahr 2029 erfolgen, was 40 Jahre nach dem Mauerfall ein symbolisches Ereignis darstellen würde. Die Vorstellung der deutschen Organisatoren sieht vor, dass nach einem Start in Berlin mehrere Etappen in Ostdeutschland folgen, bevor das Peloton nach Frankreich zieht. Eine offizielle Bewerbung wurde am 30. Juni beim Tourveranstalter ASO eingereicht.

Neben Deutschland zeigen auch Tschechien und Slowenien Interesse an einem Grand Départ. Prudhomme betonte, dass die Tour ein großes Interesse an einer Rückkehr nach Deutschland habe, insbesondere für einen Grand Départ.

Er hob hervor, dass es nicht nur um den Sport gehe, sondern auch um die deutsch-französische Freundschaft und die Geografie. In diesem Jahr hatte die Tour im Elsass, nahe der deutschen Grenze, eine Etappe, die von vielen deutschen Radsport-Fans gefeiert wurde.

Prudhomme bemerkte:

Die Etappe nach Le Markstein war die Etappe mit den meisten Zuschauern an der Strecke, die ich in Frankreich in 20 Jahren als Tour-Direktor gesehen habe.

Die Tour de France hat bisher viermal in Deutschland begonnen, zuletzt 2017 in Düsseldorf.

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