
UAE-Teamkollege del Toro stürzt für Pogacar und sichert Podestplatz bei der Tour
KI-Zusammenfassung
Isaac del Toro erreichte bei der 15. Etappe der Tour de France den dritten Rang, kurz hinter dem Sieger Remco Evenepoel und seinem Teamkollegen Tadej Pogacar. Doch del Toro könnte als der wahre Held des Tages gelten, insbesondere für UAE und Pogacar.
Laut del Toro war der Auslöser für seinen Sturz eine chaotische Situation an einem Kreisverkehr, als Jonas Vingegaard vor ihm in einen Bordstein fuhr und stürzte. "Es war ein kniffliger Kreisverkehr, die Beschilderung war nicht sehr klar. Vielleicht haben die ersten Visma-Fahrer nicht die beste Linie genommen", erklärte del Toro nach der Etappe.
UAE, das direkt hinter dem Team Visma | Lease a Bike positioniert war, wurde in den Sturz verwickelt. Zuerst kollidierte Felix Großschartner mit Vingegaard, dann fiel auch del Toro – jedoch mit einer bewussten Entscheidung:
Ich musste wählen, ob ich selbst stürze oder in Tadej hineinfahre. Also habe ich mich entschieden, selbst zu stürzen.
Del Toro verhinderte damit möglicherweise Schlimmeres für Pogacar, kam vergleichsweise glimpflich davon und konnte das Rennen schnell wieder aufnehmen, um gemeinsam mit Großschartner zur Spitze aufzuschließen.
Im Schlussanstieg bedankte sich Pogacar auf seine eigene Art: Er zog del Toro den Berg hoch und fragte im Team-Radio, ob er das Tempo erhöhen könne. Del Toro bat darum, nicht abgehängt zu werden. Pogacar erfüllte dies und ließ del Toro erst im Schlussprint hinter sich, was del Toro auf Platz drei der Gesamtwertung brachte. "Er hat unglaublich gearbeitet", lobte del Toro seinen Kapitän.
Mit dem Aus von Vingegaard hat del Toro nun realistische Chancen auf einen Podestplatz. Auch das Nachwuchstrikot bleibt ein Ziel:
Das Podium ist möglich. Wir werden weiter kämpfen und schauen, wie sich die nächsten Etappen entwickeln.
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