
Kritik an Pogacar: Radsport-Ikone Bjarne Riis verteidigt den Tour-Dominatoren
KI-Zusammenfassung
Tadej Pogacar hat mit seinen beeindruckenden Leistungen bei der 113. Tour de France nicht nur die Gesamtwertung angeführt, sondern sieht sich auch wiederholt Doping-Vorwürfen und Kritik ausgesetzt. Während Jonas Vingegaard, sein Rivale, sich für Pogacar einsetzte, äußerte sich nun auch Bjarne Riis, ehemaliger Tour-Gewinner, zu den Angriffen.
Jose Joaquín Rojas, Sportdirektor von Movistar, kritisierte Pogacar und sein Team für eine "absurde" Taktik. Er bemerkte, dass "85 Prozent der anderen Sportdirektoren" mit der Fahrweise von UAE unzufrieden seien, da der Rennstall frühzeitig auf Etappensiege hinarbeite.
Riis reagierte auf diese Kritik und sagte:
Ich habe das wirklich satt. Es geht mir auf die Nerven, ständig dieses 'Du darfst nicht' und 'Du bist auch zu viel' zu hören.
Der Däne warnte vor einer "negativen Hassstimmung" gegen Pogacar und riet den Kritikern: "Hört doch auf, neidisch zu sein. Der beste Rat, den ich all denen dort geben kann – den Fahrern, den Teams und so weiter – lautet: Trainiert noch ein bisschen mehr."
Aktuell führt Pogacar die Tour de France nach zwölf von 21 Etappen mit einem Vorsprung von 3:36 Minuten vor Vingegaard an. Sollte er gewinnen, wäre es sein dritter Gesamtsieg in Folge und der fünfte in seiner Karriere, was ihn in der ewigen Bestenliste mit Legenden wie Eddy Merckx und Bernard Hinault gleichziehen würde.
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