Tour de France: Radprofis klagen über Spinnen, Schmutz und fehlende Klimaanlage

Radprofis äußern Unmut über Hotelbedingungen bei der Tour de France

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Mehrere Radprofis haben während der Tour de France die Unterkunftszustände scharf kritisiert. Der norwegische Radprofi Anders Halland Johannessen postete Videos, die Spinnenweben und Schmutz in seinem Hotelzimmer zeigen. Er und sein Zwillingsbruder Tobias Johannessen schliefen kurzerhand auf dem Balkon, um dem ekelhaften Zustand zu entkommen.

Tadej Pogacar, ein weiterer Superstar des Radsports, musste trotz der brütenden Hitze in einem Hotel ohne Klimaanlage übernachten. Halland Johannessen kommentierte auf X: „Könnte schlimmer sein, das ist unseres“, während er die Zustände filmte und sein angewidertes Gesicht zeigte.

Seine Erfahrungen sind nicht einzigartig. Teamkollege Magnus Cort Nielsen veröffentlichte ebenfalls Videos, die versiffte Wände und ein ranziges Badezimmer zeigen. Er hatte das Hotel bereits 2024 als „schlimmsten Ort, an dem ich jemals untergekommen bin“, bezeichnet.

Die Hotelbewertungen der Radprofis sind alarmierend und reichen von „einfach ein Desaster“ bis zu „dreckig ohne Ende“. Schwarzer Schimmel und defekte Möbel sind häufige Beschwerden.

Die Hotels für die Teams werden von der Tour-Organisation ASO ausgewählt. Trotz der mangelhaften Bedingungen haben die Radprofis mobile Klimaanlagen und spezielle Bettauflagen mitgebracht, um die Situation zu verbessern. Renndirektor Christian Prudhomme sieht die Problematik nicht so ernst und betont, dass die Strecken durch die schönsten Regionen Frankreichs führen, was den Mangel an Fünf-Sterne-Hotels erkläre.

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