Tour de France | Pogacar-Verfolger Evenepoel ätzt gegen Tour-Fans: "Es war eine Schande"

Evenepoel äußert sich kritisch über Tour-Fans nach starker Leistung in Alpe d'Huez

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Während Tadej Pogacar in Alpe d'Huez mit einer beeindruckenden Aufholjagd glänzte, zeigte Remco Evenepoel ebenfalls eine starke Leistung. Der Belgier war zu Beginn des Schlussanstiegs noch mit Pogacar unterwegs, musste jedoch dessen Attacke hinnehmen. Evenepoel erklärte:

Es war ziemlich vorhersehbar, dass Tadej etwas Verrücktes versuchen würde. Ihm zu folgen war unmöglich.

Rund fünf Kilometer vor dem Ziel setzte Evenepoel selbst zu einer Attacke an, um seinen Vorsprung auf die Verfolger auszubauen. Er gewann 12 Sekunden auf Del Toro und 16 Sekunden auf Seixas, doch er war unzufrieden mit dem Verlauf:

Ich habe fünf Kilometer vor dem Ziel attackiert, aber es lief in zwei Phasen ab, weil ich von Fans und Motorrädern blockiert wurde. Das war eine Schande.

Trotz der Schwierigkeiten hatte sich eine große Menschenmenge auf dem Berg versammelt, um den legendären Aufstieg zu feiern. Erst auf den letzten vier Kilometern wurden die Zuschauer durch Absperrungen in Schach gehalten.

Evenepoel, der vor der finalen Bergetappe 2:31 Minuten Vorsprung auf den dritten Platz hat, nahm jedoch auch versöhnliche Töne an:

Am Ende muss ich zufrieden sein. Ich habe etwa zehn Sekunden gutgemacht und gezeigt, dass ich stärker war als die anderen im Kampf ums Podium.

Die Entscheidung um das Podium wird voraussichtlich am Samstag fallen, wenn die "Königsetappe" über 171 km erneut in Alpe d'Huez endet, diesmal jedoch von der anderen Seite. Mit 5600 Höhenmetern in der Etappe hat Evenepoel gute Chancen, seinen zweiten Platz zu verteidigen.

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