
Pogacar beeindruckt bei Tour de France und weckt Rekordträume bei Merckx
KI-Zusammenfassung
Tadej Pogacar hat die 113. Tour de France mit einer beeindruckenden Dominanz gewonnen. Radsport-Legende Eddy Merckx äußerte sich optimistisch über die Zukunft des Slowenen: „Ich gratuliere ihm, aber ich glaube, er wird nicht nur mit mir und den anderen Champions gleichziehen: Er wird unseren Rekord an Tour-Siegen bald noch verbessern.“
Mit seinem fünften Triumph bei der Tour zieht Pogacar mit Merckx sowie Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Miguel Indurain gleich.
Merckx lobte Pogacars außergewöhnliches Talent, insbesondere beim Bergfahren: „Mir scheint, dass er in jeder Phase Kletterrekorde bricht.“ Besonders beeindruckend war Pogacars Leistung auf der 19. Etappe, als er den legendären Anstieg von Alpe d'Huez in einer Rekordzeit meisterte.
Trotz seiner Dominanz musste Pogacar jedoch auch mit Buhrufen umgehen. Merckx erklärte: „Die Leute wollen Spektakel sehen, sie fiebern bei den Duellen mit, doch wenn er sich zum Angriff entschließt, dominiert er und ist konkurrenzlos – da fehlt es ein wenig an Dramatik.“
Merckx glaubt, dass Pogacar in der Lage ist, in einem Jahr alle drei großen Rundfahrten – Tour de France, Giro und Vuelta – zu gewinnen: „Wenn es jemand schaffen kann, dann er. Man braucht unbedingt die Unterstützung eines sehr starken Teams mit einem breiten Fahrerkader, das die Rennen gut kontrollieren kann.“ Der Druck liegt somit auf dem UAE-Team, das Pogacar die nötige Unterstützung bieten muss.
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