
Ungleiche Preisgelder bei Tour de France: Pogacar übertrifft gesamte Frauen-Teams
KI-Zusammenfassung
Die Tour de France der Frauen präsentierte sich in diesem Jahr als spannendes sportliches Event, doch die Entlohnung der Fahrerinnen bleibt stark hinter der der Männer zurück. Demi Vollering, die Gesamtsiegerin, erhielt in Nizza 50.000 Euro für ihren Sieg, während ihr Team FDJ United-Suez insgesamt 77.150 Euro verdiente.
Im direkten Vergleich zum Männer-Rennen sind diese Beträge jedoch ernüchternd. Tadej Pogacar erhielt allein 500.000 Euro für seinen Sieg, und sein Team UAE-Team Emirates erzielte Gesamteinnahmen von 832.000 Euro – mehr als das Zehnfache des erfolgreichsten Frauen-Teams.
Die Preisgeldverteilung unter den Frauen ist besorgniserregend: 13 Teams erhielten weniger als 10.000 Euro, sechs davon blieben sogar unter 1.000 Euro. Zum Vergleich: Das Team Picnic PostNL der Männer, mit einem Gesamtpreisgeld von 12.770 Euro, wäre im Frauen-Ranking dennoch auf Rang sechs gelandet.
Insgesamt betrug das Preisgeld der Tour de France Femmes in diesem Jahr 250.000 Euro, was nur die Hälfte von Pogacars Gewinn darstellt, ohne seine zusätzlichen Einnahmen durch Etappensiege.
Marion Rousse, die Tour-Direktorin, rechtfertigt die Unterschiede mit der kürzeren Renndistanz von nur neun Etappen bei den Frauen im Vergleich zu 21 bei den Männern. Zudem sei die Tour de France Femmes für Sponsoren und TV-Veranstalter noch nicht so attraktiv. Nur zwei Etappen wurden vollständig übertragen, während jede Etappe der Männer live gezeigt wird. Rousse meint, die Tour de France Femmes müsse sich erst etablieren und sollte daher eher mit der Dauphiné verglichen werden.
Finden Sie alle KI-gestützten Zusammenfassungen von Sportnachrichten : Tour de France, Radsport. Automatische Zusammenfassungen, in Echtzeit.

Kommentare kommen bald...